Gottesdienste zum Gedenken der Verstorbenen feiert die Neuapostolische Kirche dreimal im Jahr.
Weil wir an eine unsterbliche Seele des Menschen glauben, uns aber die Welt der Verstorbenen absolut nicht vorstellen können, versuchten die Kinder mit ihren Lehrkräften im Gottesdienst am 3. März, die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits anschaulich zu machen.
Dazu warfen sie sich ein Wollknäuel zu und behielten als Verbindung stets einen Faden in ihren Händen. Es war bestimmt nicht einfach, das Knäuel geschickt zu werfen, oder zu fangen.
So manches Mal fiel das Knäuel auch zu Boden. Doch die Kontaktaufnahme brach nie ab und bald spannte sich ein farbenprächtiges Netzwerk zwischen den Kindern, gleich einem Liebesbund aller Seelen.
Überrascht meldete sich Peter Kriechbaum vom Altar und bat, doch auch ihm das Knäuel zuzuwerfen. Er band es oben am Altar fest und verglich dieses gesamte Netzwerk mit einer herzlichen Verbindung untereinander und seinen festgebundenen Faden mit der Verbindung nach oben zu Gott.