Apostel Jürgen Loy diente am 12.11.2025 in Aichwald. Da dieser Termin ursprünglich zum Wiederbezug der Kirche Beutelsbach vorgesehen war, waren die Geschwister aus W-Beutelsbach ebenfalls eingeladen. Dem Gottesdienst zugrunde lag das Bibelwort Markus 2 Vers 22: „Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der Wein die Schläuche, und der Wein ist verloren und die Schläuche auch; sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche.
Der gemeinsame Chor mit Geschwistern aus beiden Gemeinden trug das Lied „Gut dass wir einander haben, schön dass wir einander sehn“ vor. Dies griff der Apostel auf und hieß die Geschwister im Kreis der Unterschiedlichen willkommen. In der Mitte des Kreises ist Jesus, und wir bilden eine teilende Gemeinde. Wir teilen Freude und Leid und niemand ist ausgeschlossen aus diesem Kreis.
Der neue Wein ist das Evangelium, das unser Herz erneuern soll – die neue Kreatur. Steht der alte, spröde gewordene Schlauch für alte Denkmuster? Lassen wir uns durch das Evangelium weiter entwickeln! Es wirkt der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
Weil es für den Apostel die letzte Gelegenheit war, den Bezirksältesten Michael Dinkelacker aufzurufen, bat er ihn um einen Wortbeitrag.
Einleitend trug der Chor das Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ vor.
Der Bezirksälteste stellte daraufhin die Frage, ob unser Herz durch die Liebe bereitet wurde. Die modernen Schläuche sind elastisch und weisen Toleranz auf. Toleranz dem Nächsten gegenüber.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls würdigte der Bezirksälteste das Wirken von Priester Dieter Gühring. Darin 18 Jahre als Vorsteher der Gemeinde Baltmannsweiler und auf den Tag genau vor 8 Jahren die Zusammenführung zur Gemeinde Aichwald. Besonders freut ihn, so wie er selber sagt: „Ohne Ausnahme folgten alle Geschwister der Gemeinde Baltmannsweiler in die Gemeinde Aichwald, wo wir eine sehr schöne Aufnahme und ein herzliches Miteinander im Kreis der Geschwister erleben durften". Der Apostel dankte ihm für den Dienst in der Liebe und der Besonnenheit in all den Jahren und versetzte ihn in den Ruhestand. Der Chor setzte den Schlusspunkt mit „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen, mögest du den Wind im Rücken haben…“