Zum Gottesdienst am Samstag, 10.10.2026 in der Kirche Stuttgart-Ost waren die Gemeinden Stuttgart-Ost, -Süd, -West und die Gemeinde Fellbach eingeladen.
Apostel Loy verwendete das Bibelwort Römer 12, Vers 12, das unser Stammapostel in einem Gottesdienst in Pakistan als Grundlage hatte: „Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet."
Der Apostel riet in seiner Predigt immer wieder, diese göttlichen Impulse miteinander zu teilen, also gemeinsam fröhlich zu sein, in Trübsal zusammenzuhalten und gemeinsam beharrlich im Beten zu bleiben. Beispielhaft erwähnte er, dass es in Stuttgart 220 religiöse Gemeinschaften gibt. Auch dort bedürfe es der Kommunikation untereinander und ein Miteinander, bei dem jeder versucht, den anderen zu verstehen.
Wie können wir gemeinsam in der Hoffnung fröhlich sein ? Hoffnung ist ein göttliches Geschenk in Jesus Christus und in der Zusage seiner Wiederkunft.
Geduld verbindet. Wenn Sorgen plagen, lasst uns gegenseitig beistehen. Wenn Du in der Trübsal mal nicht mehr beten kannst, tun es andere für Dich und der Heilige Geist vertritt Dich vor Gott. Vergessen wir nie: Bei der Wiederkunft Christi wird die Hoffnung Wirklichkeit, so der Apostel.
In seinem Predigtbeitrag verglich der Vorsteher der Gemeinde Stuttgart-Süd das Bibelwort mit einem Rezept und der Apostel habe uns die Zutaten schmackhaft gemacht. Jedoch nütze alles nichts, wenn nachher die Speise keiner isst. Wichtig sei bei den Zutaten auch stets die Dosierung und er warf die Frage auf: „wie sieht es mit dem Geduldigsein aus, oder fordern wir lieber vom anderen mehr Geduld ein ?“ Gott hat Geduld – haben wir doch auch Geduld, dann wird es ein Gericht, wie es besser nicht sein kann.
Der Vorsteher der Gemeinde Stuttgart-West dachte berufsbedingt während der Predigten eher an ein Arztrezept. Dieses helfe bei der Heilung, denn die Krankheiten unserer Zeit seien: Keine Zeit, keine Geduld, kein Gebet und das führe zwangsweise zu Bedrängnissen. Deshalb empfehle er, den göttlichen Rat ernst zu nehmen.
Apostel Loy verknüpfte die beiden Rezept-Gedanken, denn sein Arzt riet ihm wohl: „Nehmen Sie sich Zeit zum Essen und essen Sie nicht nebenher !“ Lasst uns Gottes Wort gleichsam genießen und nicht nur konsumieren.
In diesem Gottesdienst spendete der Apostel einem Kind den Heiligen Geist und ein ehrenamtlicher Seelsorger wurde in seinem Amtsauftrag bestätigt.