Am 19. April 2026 war zum wiederholten Mal der Posaunenchor des CVJM in der Gemeinde Stuttgart-Untertürkheim zu Gast und gestaltete den musikalischen Teil des Gottesdienstes. Daraus hat sich mittlerweile eine Tradition entwickelt, die viel zur Freude der Gottesdienstbesucher beitrug.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Lukas 8,16 zugrunde:
Niemand aber zündet ein Licht an und bedeckt es mit einem Gefäß oder setzt es unter eine Bank; sondern er setzt es auf einen Leuchter, auf dass, wer hineingeht, das Licht sehe.
Martin Ströbel, der Leiter des Posaunenchors hatte Musikstücke ausgesucht, die thematisch zum Bibelwort passten:
Zur Abendmahlsvorbereitung wurde das Lied „Let us break Bread“ gespielt. Den Abschluss bildete das Stück „Ukuthula – Frieden“. Dieses Lied in einem Zulu-Dialekt aus Südafrika besitzt nur den Text „Ukuthula“, der immer wiederholt wird. Martin Ströbel wies darauf hin, dass das Thema Frieden in der jetzigen Zeit dringlicher denn je sei, obwohl es eigentlich schon immer so war. Er fordert die Gemeinde zum Mitsingen auf, denn etliche von den Bläsern würden auch singen, bis zum Schluss alle singen würden.
Nach dem Gottesdienst folgte noch eine kleine Matinee mit verschiedenen Musikstücken. Jedes Musikstück wurde von Martin Ströbel erklärt. Nach „Rise and Shine“, ein Stück, das gut gegen die Frühjahrsmüdigkeit wirkt, brachte der Posaunenchor den „Earth Song“ von Michael Jackson zu Gehör, der auch religiöse Themen aufgreift. Es folgte der beschwingte Marsch „Alla Marcia“ von Jean Sibelius. Den fröhlichen Übergang zum anschließenden gemütlichen Beisammensein bildete der Marsch „Auf großer Fahrt“. Reichlich Applaus belohnte die Bläser.
Der Gemeindevorsteher Rainer Weinhart dankte dem Posaunenchor recht herzlich. Alle freuen sich schon auf das nächste Jahr, in dem dieses Ereignis wiederholt werden soll.
Bei einem Weißwurstfrühstück, zu dem alle eingeladen waren, fand ein reger Gedankenaustausch statt. Es war für alle ein gelungener Start in die neue Woche.