Zum zweiten Mal war der Posaunenchor des CVJM Untertürkheim unter der Leitung von Martin Ströbel zu Gast und bereicherte den Gottesdienst am Sonntag, dem 19. Oktober mit seinen Vorträgen.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Psalm 36, 8-10
Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom. Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
zugrunde.
Das Psalmwort war Basis für das erste Lied „Herr deine Gnade, sie fällt auf mein Leben“, eine musikalische Antwort auf das Psalmwort im Pop-Stil.
Der zweite Vortrag „Welch ein Freund ist unser Jesus“ hatte direkten Bezug auf die vorangegangene Predigt. Bezirksevangelist Bernd Schulz, der den Gottesdienst leitete, erwähnte die Begegnung von Jesus mit der Frau am Jakobsbrunnen. Hier erfüllte sich buchstäblich die Zeile aus dem Psalmwort „… und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom“.
Auch das nächste Musikstück „Die Gott lieben, werden sein wie die Sonne“ hatte einen direkten Bezug auf das Psalmwort. Zur Abendmahlsvorbereitung trug der Posaunenchor das Spiritual „Let us break bread“ vor. Den Abschluss des Gottesdienstes bildete das bekannte Lied „Nun danket alle Gott“. Der Satz war angelehnt an ein Orgelstück von Johann Sebastian Bach.
Am Beginn der anschließenden Matinee gab Martin Ströbel einige Erklärungen zu den Musikstücken im Gottesdienst. Dabei bezeichnete er den Posaunenchor als mobile Orgel, dessen Aufgabe es ist, Gott zu loben.
In der Matinee selbst wurden einige Stücke gespielt, die nicht unbedingt in den gottesdienstlichen Rahmen passen, darunter eine Musik aus der Filmreihe „Fluch der Karibik“. Die begeisternden Vorträge lösten viel Freude aus und wurden mit viel Applaus gewürdigt. Bevor beim anschließenden Umtrunk die Eindrücke in vielen Gesprächen vertieft werden konnten, verabschiedete sich Martin Ströbel mit einem „Auf ein nächstes Mal“ und verbreitete so schon Vorfreude auf das nächste Mitwirken des Posaunenchors.