… vormittags
Am Sonntag, 20.07.2025 besuchte Apostel Loy die Gemeinde Stuttgart- Ost. Zu diesem Gottesdienst waren auch die Gemeinden Ostfildern- Ruit, Stuttgart- Untertürkheim, Stuttgart- West, Kernen- Rommelshausen, Kernen-Stetten i.R und Weinstadt- Endersbach eingeladen. Der Apostel diente mit dem Wort aus Apostelgeschichte 9 Vers 31:
„So hatte nun die Gemeinde Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich auf und lebte in der Furcht des Herrn und mehrte sich unter dem Beistand des Heiligen Geistes.“
Der Chor sang das Lied: „Ich glaube fest, dass alles anders wird...“ und der Apostel führte anschließend aus, dass er dieses Lied schon oft gehört hätte, ihm aber zuvor noch nie aufgefallen sei, dass es im Text heißt: „…dass alles anders wird…“ Also nicht vieles, sondern alles! In seinem Dienen ging er darauf weiter ein und führte aus, dass es natürlich nicht einfach sei, dieses Wort so anzunehmen, wenn man gerade ich einer besonderen Lebenssituation sei. In so einer Situation zu sagen: „ich glaube fest, dass alles anders wird“, sei eine große Herausforderung.
Bezugnehmend auf das Bibelwort wies er darauf hin, dass es in den genannten Gemeinden nicht immer friedlich war, denn Saulus war sehr aktiv, die Christen zu verfolgen. Später wurde aus ihm aber ein Kämpfer für den Herrn. Das unmöglich Scheinende wurde durch die Wirkung des Heiligen Geistes möglich. „Ich glaube fest, dass alles anders wird.“ Auch dass wir im Frieden unseren Gottesdienst durchführen können, sei nicht selbstverständlich. Er wies auf die jüdische Gemeinde hin, welche aufgrund der politischen Unruhen in ihrer Heimat nur unter strengem Polizeischutz, mit Kontrollen am Eingang (wie am Flughafen) und hinter Panzerglas, ihren Gottesdienst durchführen können. Auch eine evangelische Gemeinde hat seit einer pro israelischen Aussage ihres Geistlichen unter massiven Problemen zu leiden und kann seither nicht mehr in Frieden Gottesdienst abhalten. Beide genannten Gemeinden befinden sich in Stuttgart. Also im Frieden den Gottesdienst feiern zu können sei alles andere als normal.
Ein besonderes Gepräge hatte der Gottesdienst dadurch, dass ein Kind und ein Erwachsener die Gabe des Heiligen Geistes empfingen. Bei der Ansprache wies der Apostel unter anderem darauf hin, dass Gott selbst, in dieser Handlung eine ganz besondere Beziehung zu den Empfangenden aufbauen würde und somit auf ewig mit der Seele verbunden ist.
Des Weiteren empfing ein Diakon das Priesteramt und ein Bruder das Diakonenamt. In der Ansprache vor der Ordination wies der Apostel darauf hin, dass der Priester die Gewissheit mitnehmen solle, dass Gott auch in der Zukunft immer bei ihm sei, auch wenn er vor der Aufgabe Respekt und Herzklopfen hätte. Dem Diakon gab er unter anderem den Hinweis mit, dass Diakon von dienen kommt und er eine wichtige Funktion in der Gemeinde hat, auch in der Wortverkündigung.
Ein Chor, welcher aus den Sängerinnen und Sängern der anwesenden Gemeinden und des Orchesters bestand, sowie das Bezirksorchester, umrahmten den Gottesdienst musikalisch.