Sechs junge Christen aus den Gemeinden Stuttgart-Rohracker, -Untertürkheim und Weinstadt-Beutelsbach bekannten sich in einem feierlichen Segnungsgottesdienst am 27. April 2025 zu ihrem christlichen Glauben.
Das Bibelwort für diesen Festtag finden wir in Philipper 2 Vers 4: „und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient“ und Bezirksevangelist Bernd Schulz verknüpfte dies mit unserem Jahresmotto „Es ist Zeit, Gutes zu tun !“
Jesus suche aber Freiwillige – so ist die Jesuslehre. Denn in der Bibel sei nichts zu finden, dass Jesus Menschen jemals unter Druck gesetzt habe, oder mit Druck gearbeitet hätte.
„Unsere beiden Konfirmanden sind bei der freiwilligen Feuerwehr“ – freiwillig !
Freiwillig dem Nächsten zu dienen ist Grundlage für eine gute Gesellschaft, Gemeinschaft, Familie und Ehe. Probiert es einfach mal mit „danke, klasse gemacht“, ehrlichem Lob, Zeit füreinander zu haben, Wertschätzung , weniger belehren, sondern unterstützen, Liebe zeigen, oder sich einfach mal in die Arme nehmen. Das hat Auswirkungen. Aber beim „Gutes tun“ sich selber nicht vergessen !
Wenn ich im Flugzeug sitze und vor dem Start die Sicherheitshinweise erklärt werden, sagte Bernd Schulz, wird darauf hingewiesen, dass bei Druckabfall die Sauerstoffmasken aktiviert werden und jeder soll sich diese zuerst selber aufsetzen, denn nur so könne man auch anderen Passagieren helfen.
Der Untertürkheimer Gemeindevorsteher, Rainer Weinhart verdeutlichte in seinem Predigtbeitrag den Unterschied zwischen „JA-sagen“ und den „Ja-Sagern“ und motivierte die jungen Christen beim Durchhalten zum "JA zu Gott" laut ihrem Konfirmationsgelübde.
„Seid Influencer, zeigt Anderen das Schöne im Christ-Sein, dann werdet ihr Follower haben. Eure größten Follower sind heute schon eure Eltern und Geschwister, Oma und Opa, viele aus der Gemeinde und Freunde – tut Gutes“, riet Gemeindevorsteher Hartmut Berggötz aus der Gemeinde Rohracker.
Wenn wir nachher zum Heiligen Abendmahl unter anderem die Aussonderungsworte hören „…denn sooft ihr von diesem Brot esst und von diesem Wein trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er wiederkommt“, regte Bezirksevangelist Bernd Schulz an, die Worte „den Tod des Herrn“ gedanklich durch „die Liebe des Herrn“ zu ersetzen.
Und weiter lassen wir die Bilder sprechen.