Das schon fast zur Tradition gewordene Treffen der Amtsträger der Gemeinde fand dieses Jahr im erweiterten Kreis statt. Zusätzlich zu den Amtsträgern waren die Gemeindehelfer eingeladen
Sieben mal haben sich die Amtsträger der neuapostolischen Gemeinde Untertürkheim bisher für das Ämterwochenende in der Ehemaligen Synagoge Freudental getroffen. Vergangenes Wochenende, vom 31. März auf den 1. April 2023, fand das achte Treffen statt. Neu war dieses Mal die Öffnung des Kreises für die Funktionsträger/-innen der Gemeinde, somit nahmen insgesamt 14 Personen teil. Diese Öffnung, die bereits vor der Bekanntmachung des neuen Amtsverständnises angeregt wurde, soll zukünftig beibehalten werden. Einstimmig wurde dieser Kreis als absolute Bereicherung wahrgenommen. Daher gilt es auch, einen neuen Titel für diese Treffen zu gestalten.
Wie auch in den vergangenen Jahren war der Startschuss das gemeinsame Abendessen ab 18 Uhr im Pädagogisch Kulturellen Centrum (PKC). Beim gemeinsamen Auftaktgebet gab es allerdings schon die erste Neuerung: Im Kreis stehend wurde gemeinsam gebetet, und zwar nacheinander reihum, jede und jeder nur ein paar wenige Sätze. Ungewohnt war das für viele, doch einen besseren, intensiveren Einstieg hätte man fast nicht finden können.
Dementsprechend schwungvoll begann nach dem Abendessen der geistliche Teil mit dem Hauptthema Seelsorge. Bis spät in die Nacht wurde das Thema von allen möglichen Seiten beleuchtet und darüber diskutiert, mal sehr emotional, mal eher rational, doch immer mit dem Ziel, die Wichtigkeit der Seelsorge herauszuarbeiten. Am Ende ließ sich festhalten, dass die Sorge um die Seele eines jeden einzelnen die zentrale Aufgabe eines jeden Christenmenschen ist, und diese Aufgabe will ernst genommen werden. Weil das Thema bei allen Feuer gefangen hatte, wurde selbst beim anschließenden gemütlichen Beisammensitzen weiter diskutiert und erzählt, bis irgendwann die Augen nicht mehr offen blieben.
Am nächsten Morgen war die Stimmung weiterhin aufgehellt und durchaus frisch, was deutlich in der Diskussionskultur zu spüren war. Lebhaft wurden die Themen besprochen, die im Voraus eingereicht wurden. Themen wie Gottesdienstbetrieb und Predigtqualität sowie die Integration der Kinder und Konfirmanden in die Gemeinde standen auf der Tagesordnung. Die Ambitionen waren groß und die Aufgabenliste füllte sich. Nach dem Mittagessen traten alle motiviert und in der Gemeinschaft gestärkt wieder ihren Heimweg an. Wenn in den nächsten Wochen auch nur ein kleiner Funke dieser Freude und Motivation in die Gemeinde getragen wird, dann wird dies ohne Zweifel das Gemeindeleben positiv beeinflussen. Ein Funke reicht bekanntlich schon, um neues Feuer zu entfachen.