…in Stuttgart Ost
Zum ersten Gottesdienst im aktuellen Kalenderjahr besuchten zum zweiten Mal Sternsinger aus der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Ost die Gemeinde. Sie betraten nach Beendigung des Gottesdienstes den Kirchenraum, welcher immer noch festlich weihnachtlich geschmückt war, sangen mehrere Lieder und trugen ein Gedicht vor. Wie weitläufig bekannt, sind die Sternsinger unterwegs, um für Kinder Spenden zu sammeln, welche in schwierigen Verhältnissen leben müssen. Das diesjährige Motto lautet: „Schule statt Fabrik! - Sternsingen für Kinderrechte“.
Schutz, Förderung und Beteiligung- auf diesen drei Säulen beruht die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Seit 35 Jahren sagt sie: „Kinder haben Grundrechte, die weltweit gelten“. Doch immer noch ist die Not vieler Kinder groß: 250 Millionen von ihnen, vor allem Mädchen, gehen weltweit nicht zur Schule. 160 Millionen Kinder müssen arbeiten, rund die Hälfte davon unter ausbeuterischen Bedingungen. Daher ist es enorm wichtig die Rechte von Kindern weltweit zu stärken.
Die Sternsinger unterstützen das Projekt gegen Kinderarbeit in Bangladesch:
Etwa ein Drittel der 167 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner von Bangladesch lebt in Armut. Um die Familien zu unterstützen brechen viele Kinder die Grundschule ab und gehen arbeiten. Trotz Fortschritten im Kampf gegen die Kinderarbeit arbeiten in Bangladesch noch rund 1,8 Millionen Kinder, darunter 1,1 Millionen unter ausbeuterischen Verhältnissen. Auch dieses Mal ließen sich die Gottesdienstteilnehmer nicht zwei Mal bitten, so dass den Sternsingern einige Spendenkuverts mit der Aufschrift „Sternsinger“ übergeben werden konnte. Nachdem das Kürzel des Segensspruches: 20*C+M+B+26 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus, noch am Portal der Kirche angebracht wurde, verließen die Sternsinger fröhlich die Kirchengemeinde.