… mal ganz anders
Der Gottesdienst zum Gedächtnis der Entschlafenen hatte dieses Mal ein besonderes Gepräge. Zum einen war neben dem Altar eine weiße Tafel aufgestellt. Dort durften die Gottesdienstteilnehmer Post-it‘s anbringen mit Gedanken zu diesem besonderen Gottesdienst. Klein und Groß kamen der Bitte nach und platzierten ihren Zettel. Teilweise in Herz- teilweise in Sternform. Es waren Wünsche dabei und auch Namen von Menschen an welche besonders gedacht wurde. „So vielfältig wie die Zettelchen sind auch die Seelen in der jenseitigen Welt...“ führte der Vorsteher aus und wies, bezugnehmend auf das Bibelwort, darauf hin, dass bei Gott und Jesus kein Unterschied gemacht wird zwischen arm und reich, jung und alt, Herkunft und Stand.
Ein weiterer Höhepunkt war, dass ein Erwachsener in die Gemeinde aufgenommen wurde. Der Mann besucht schon seit längerem die Gottesdienste und brachte den Wunsch zum Ausdruck zur Gemeinde dazu zu gehören. Diesem Wunsch kam der Gemeindevorsteher mit großer Freude gerne nach. In seiner Ansprache verwies er auf den zweiten Vers des Liedes 309 im Gemeindegesangbuch, wo es heißt:“…Christ unser Herr hat mich erwählt, ihm soll ich fortan leben. Ich will ihm dienen in der Welt und Zeugnis für ihn geben. So leb ich nicht mehr mir allein, sein Freund und Jünger darf ich sein. Ich trage seinen Namen; sein bleib ich ewig. Amen…“ Gott hat den neuen Bruder erwählt und er darf sich jetzt einen Freund Jesu nennen. Nach der feierlichen Handlung der Aufnahme beglückwünschte der Vorsteher den Bruder und hieß ihn in der Gemeinde aufs herzlichste Willkommen. Umrahmt wurde der Gottesdienst von einem kleinen Chor sowie einer Instrumentalistin, welche vom Klavier begleitet wurde.
Nach dem Gottesdienst trafen sich die Anwesenden noch zum Sonntagskaffee, wo in großer Freude noch so mancher Gedanke ausgetauscht wurde.