Festtag in der Gemeinde Stuttgart- Ost
Am 26.05.2024 war Festtag in der Gemeinde Stuttgart Ost, denn Gudrun und Bernd feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Der Gemeindevorsteher legte seinem Dienen das Wort aus 1. Mose 1und 2 zugrunde. Dieser Sonntag wird im Kalender als Trinitatis Sonntag oder auch Dreieinigkeitssonntag bezeichnet. Drei Männer begegneten Abraham, als er zur Mittagsstunde, als es am heißesten war, vor seinem Zelt saß. In ihnen erkannte Abraham Gott. Er bat sie, nicht an seinem Zelt vorüberzugehen, sondern lud sie, gemäß der orientalischen Gastfreundschaft ein, mit ihm zu essen. In diesen drei Männern erschien Gott Abraham und er bekam die Verheißung einen Sohn zu erhalten. Im festen Glauben auf diese Verheißung erhielten Sarah und Abraham ihren Sohn Isaak aus welchem danach die zwölf Stämme Israels hervorgingen.
In seiner direkten Ansprache an die Eheleute Gudrun und Bernd wies der Vorsteher darauf hin, dass sie auch Tage in denen es „am heißesten“ war erleben mussten - mussten sie doch zwei ihrer Enkel kurz hintereinander in die Ewigkeit abgeben. Trotzdem zogen sie sich nicht zurück, sondern hielten nach Gott Ausschau und erhielten Trost, Mut und Zuversicht. Aus einem tiefgründigen Glauben kamen die beiden mit Lob, Ehre und Dank vor den himmlischen Vater. Dank für alles was Gott in den 50 Ehejahren bereitet hatte. Genau auf den Tag vor 50 Jahren erhielten sie, durch den damaligen Gemeindevorsteher Hirte Altvater, den Segen zur grünen Hochzeit. Zu dieser erhielten sie das Psalmwort: „Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn. Er wird’s wohl machen.“ 25 Jahre später den Segen zur silbernen Hochzeit durch Bezirksältesten Fröhlich.
In vielen Situationen, Wanderungen in den Bergen mit schweren Unwettern etc. durften sie die Bewahrung durch Gottes Engelschutz erfahren. Trotz vieler Widrigkeiten haben sie den Glauben nicht verloren. Viel Gutes wirken die beiden in der Gemeinde, sei es beim Kirchenkaffe, bei Reinigungsarbeiten auf dem Kirchengrundstück, kleineren Reparaturen etc. Dies tun sie nicht für die Gemeinde, sondern für Gott unseren himmlischen Vater. Als Geleitwort zur goldenen Hochzeit gab der Vorsteher den Eheleuten das Wort aus Psalm 106, Vers 1 und 3 mit: „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich. Wer kann die großen Taten des Herrn alle erzählen und sein Lob genug verkündigen? Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht.“
Nach der Empfangnahme des Segens, sowie der Glückwünsche der Gemeinde, nach Beendigung des Gottesdienstes, war man noch zu einem gemütlichen kleinen Umtrunk zusammen. Auch ein leckeres Kuchenbuffet war vorbereitet. Ein wahres Fest für die Gemeinde.