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Am Samstag 22.07.2023 war für die Gemeinde Stuttgart Ost ein Freudentag, denn nach langer Zeit gab es mal wieder eine Hochzeit in der Gemeinde. Jenny und Sven hatten sich dazu entschlossen nicht nur vor der Standesbeamtin, sondern auch vor dem Altar ihr Jawort zu geben und den Segen Gottes zu empfangen.
Der Vorsteher verwendete als Grundlage das Bibelwort aus Philipper 2, 2-4:
So macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.
Er ging auf die Bedeutung der vollkommenen Liebe ein und verwies dabei auf das „Hohe Lied der Liebe“
(1.Korinther, Kapitel 13) wo der Hinweis ergeht, dass die Liebe unter anderem alles trägt, duldet und niemals aufhört. Die Liebe ist eine unsichtbare Kraft welche Menschen zusammenbringt, wie ein Magnet. So auch bei Jenny und Sven. Auch auf die Gefahrenhinweise (Eigennutz und eitle Ehre) die Paulus in diesem Bibelwort erwähnte sowie die grundsätzlichen Hilfen die am Ende des Trautextes erwähnt werden nahm der Vorsteher Bezug. Jesus Christus lebte die aufopferungsvolle Liebe zu den Menschen. Diese Liebe ist Grundlage jeder christlichen Gemeinde, jeder christlichen Ehe und schlussendlich jedes Christen. Er gab den Eheleuten auch noch einen wertvollen Rat mit: „Nehmt den Segen Gottes und behandelt ihn sorgfältig. Das ist das kostbarste Hochzeitsgeschenk!“
Umrahmt wurde die Hochzeit von virtuosem Orgel- und Klavierspiel sowie dem Familienchor welcher das Lied aus der Chormappe: „Gut, dass wir einander haben…“, vortrug.
Zum Auszug des Brautpaares erklang der traditionelle Hochzeitsmarsch in dessen Anschluss das Brautpaar die zahlreichen Glück- und Segenswünsche in Empfang nahm. Die ganze Gemeinde war noch zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.