„Es war schön“ – diese Aussage hatte einer der Konfirmanden formuliert, als sie in der letzten Konfirmanden-Stunde aufschreiben sollten, was ihnen im vergangenen Unterrichtsjahr besonders gut gefallen habe. Nach einem spannenden Jahr mit vielen eindrücklichen Lehrstunden, zwei Konfirmandenfreizeiten und sogar einem Besuch im Büro von Apostel Loy standen nun am 27. April vier Jugendliche -zwei junge Schwestern und zwei Brüder- in Ruit vor dem Altar, um ihr Konfirmationsgelübde zu sprechen und den Segen Gottes zu empfangen.
Bezirksältester Michael Dinkelacker ging zu Beginn seiner Predigt auf das Lied des Chores „Kommet her“ ein und betonte, wie schön es sei, wenn uns jemand bittet, zu ihm zu kommen. Evangelist Dieter Wittlinger erinnerte in seinem Predigtbeitrag an den Internationalen Jugendtag (IJT) 2019, der damals das Motto „Here I am“ hatte: Gott fordert uns auf: Kommet her! Unsere Antwort ist: Hier bin ich, hier ist mein Beitrag für die Gemeinde; ich bin nicht woanders, sondern ich bin da - im Gottesdienst und übernehme auch Aufgaben in der Gemeinde.
Philipper 2,4 Und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.
Bezirksältester Dinkelacker riet den Konfirmanden: Haltet nichts Gutes für zu klein, jeder von euch hat eine eigene und besondere Fähigkeit, die er einsetzen kann, um das Evangelium weiterzutragen.
In unserer Gemeinde und in unserer direkten Umgebung wollen wir gut miteinander umgehen:
Die mitreißenden Lieder des Chores, Orgel und ein Violinen-Solo setzen im Gottesdienst besondere Akzente und erfreuten die vollbesetzte Gemeinde, die nach dem Gottesdienst im Vorraum und dank des schönen Wetters auch im Kirchenhof zu einem Sektempfang geladen war.