Der „Kleine Jugendtag“ des Apostelbereichs Stuttgart fand am 30. Juni 2024 in Erdmannhausen statt. Jugendliche berichten, wie es war.
Ab 9 Uhr ging der Jugendtag mit einem „Get-together“ los. Die Jugendlichen trudelten ein, nutzen die Zeit für ein paar Gespräche, nahmen ein kleines Frühstück ein, welches bereitgestellt wurde, und suchten sich ihre Plätze.
Gegen 10:30 Uhr wurde ein emotionaler Einstieg, passend zu unserem Jugentags-Motto „Follow me“, vorgetragen. Mehrere Jugendliche repräsentierten unterschiedlichste alltägliche Situationen zu Emotionen wie Freude, Wut, Angst, … und wurden dann durch einen „lotsenden“ Jesu aufgefordert, ihm zu folgen. Fazit: Diese positiven wie auch die negativen Situationen sollen zu Jesu getragen werden und ihm somit folgen. Auch die Buchstaben, welche an den Rucksäcken der einzelnen Personen hingen, ergaben das Thema „Follow me“. Diese wurden anschließend noch an einem Kreuz befestigt und waren somit dauerhaft sichtbar.
Dies war eine sehr schöne Einstimmung auf das Thema, welche von musikalischen Vorträgen im Nachhinein begleitet wurde. Für jede individuelle Situation der Emotionen der Jugendlichen, in der sie auf Jesus vertraut haben oder Hilfe benötigt haben, steckten Jugendliche eine Blume in eine Herzform. Dies machten Jugendliche des Bezirks Stuttgart-Leonberg und Sindelfingen und bildeten somit, durch die unterschiedlichen Farben und Formen, einen ganz eigenen Blumenschmuck.
Dann begann der Gottesdienst, welcher von unserem Apostel Jürgen Loy gehalten wurde und das Textwort: „Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen“ (1. Petrus 2,21) behandelte. Anfangs gab es eine Bibellesung einer Diakonin, im weiteren Gottesdienstverlauf diente Bischof Bischof Matthias Grauer mit. Während des Gottesdienstes gab es einige musikalische Vorträge des Jugendchors und des Jugendorchesters. Abschließend ging der Apostel erneut auf die Rucksäcke ein, die am Altar abgelegt wurden und sprach davon, dass die Rücksäcke durch das „Folgen des Herrn Jesu“ zwar leichter geworden, aber trotzdem nicht verschwunden sind.
Nach einer kurzen Einweisung zum Nachmittagsprogramm, wurde dann auch für das leibliche Wohl gesorgt. So konnten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stärken, bevor das Programm am Nachmittag losging.
Trotz immer wieder auftretender leichter Regenschauer teilten viele Jugendliche das gemeinsame Interesse an sportlichen Aktivitäten. Etwas abseits von der Halle stärkten viele die Gemeinschaft, indem sie sich zusammen bei Fußball oder Volleyball auspowerten.
Aber auch sonst gab es viel zu erleben. Vom gemeinsamen Entspannen in der Chill-Lounge bis hin zu Gesprächen über Seelsorge und Amt, war so ziemlich für jeden was dabei. Besonders beliebt war der Stand, an dem Taschen bemalt werden konnten. Die anfangs zwei vorgesehenen Tische reichten bald nicht mehr aus. Beim Warten auf Farben und Schablonen kamen viele Gespräche zustande. Aber auch der Eisstand war gut besucht. Als Überraschung kam ein Eiswagen an die Halle und jeder durfte sich eine Kugel aussuchen. Der Andrang war mindestens genauso groß wie die Freude, auch wenn das Wetter nicht wirklich ein Eis-Wetter war.
Besonders viel Freude war auch beim Offenen Singen zu spüren. Hier durfte jeder Musik-Interessierte einfach dazu kommen und ohne viel Übung den Spaß am Singen entdecken und ausleben. Von sehr bekannten Jugendliedern bis hin zu etwas unbekannteren Stücken war auch hier für jeden was dabei.
Die Jugendlichen, die weder kreativ werden wollten noch singen, hatten unter anderem die Chance, bei der Fotostation coole Erinnerungsfotos zu machen oder auch einfach Gespräche mit Jugendlichen aus anderen Bezirken zu führen. Auch alte Freundschaften konnten hier wieder neu aufgefrischt werden.
Mit großem Dank an alle Organisatoren und Helfer und einem gemeinsamen Abschluss ging dieser motivierende, begeisternde und schöne Tag zu Ende. Langsam machten sich alle wieder auf den Weg nach Hause in ihre Bezirke - hoffentlich mit dem Ziel, den Fußspuren Jesu auf ganz eigene und individuelle Art und Weise zu folgen.