Am 17. September 2026 kamen die Gemeinden Weinstadt-Endersbach, Kernen-Stetten und Kernen-Rommelshausen zu einem besonderen Gottesdienst in Kernen-Rommelshausen zusammen. Mit diesem Gottesdienst wurden die drei Gemeinden zu einer gemeinsamen Gemeinde verbunden. Gleichzeitig wurde Vorsteher Evangelist Stefan Zink in den Ruhestand versetzt, Priester Marc Digel als neuer Vorsteher ernannt und Priester Jochen Claß zum stellvertretenden Vorsteher ernannt. Zudem wurden zwei Schwestern zu Diakoninnen ordiniert.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Bibelwort aus Epheser 4,1–3: „So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid, in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens.“
Das Bibelwort gab den gemeinsamen Weg der drei Gemeinden vor. Jede Gemeinde bringt ihre eigene Geschichte, ihre Erfahrungen, ihre Identität und ihre Traditionen mit. Gleichzeitig wurde deutlich, dass nun das Verbindende im Mittelpunkt stehen soll. Der Zusammenschluss bringt Veränderungen mit sich, die auch Herausforderungen darstellen können. Umso wichtiger seien Offenheit, Wertschätzung und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen und füreinander da zu sein.
Dabei wurde besonders auf die Eigenschaften hingewiesen, die Paulus im Bibelwort nennt: Demut, Sanftmut, Geduld und Liebe. Diese Haltung könne helfen, Unterschiede auszuhalten und miteinander einen gemeinsamen Weg zu gestalten. Einheit bedeute dabei nicht, dass alle bisherigen Erfahrungen und Besonderheiten verloren gingen. Vielmehr gehe es darum, das Verbindende zu erkennen und daraus eine gemeinsame Gemeinschaft wachsen zu lassen.
Ein besonderer Abschnitt des Gottesdienstes war die Ruhesetzung von Evangelist Stefan Zink als Vorsteher der Gemeinde Kernen-Rommelshausen. Für seinen langjährigen Dienst und die Zeit, in der er die Gemeinde geprägt und begleitet hatte, wurde ihm gedankt. Viele Erfahrungen und Begegnungen waren mit seiner Tätigkeit als Vorsteher verbunden.
Anschließend wurde Priester Marc Digel als neuer Vorsteher der gemeinsamen Gemeinde ernannt. Priester Jochen Claß wurde zum stellvertretenden Vorsteher ernannt. Damit wurden auch die Verantwortlichkeiten für den weiteren gemeinsamen Weg der drei Gemeinden festgelegt.
Im Gottesdienst wurden außerdem zwei Schwestern zu Diakoninnen ordiniert. Mit ihrem neuen Dienst übernehmen sie Verantwortung und unterstützen die Gemeinde auf dem gemeinsamen Weg.
Der Gottesdienst machte deutlich, dass der Zusammenschluss der drei Gemeinden ein neuer Abschnitt ist. Das Bibelwort aus Epheser 4 ermutigt dazu, diesen Weg in Demut und Sanftmut, mit Geduld und Liebe zu gehen und dabei die Einheit im Geist zu bewahren. So kann aus den bisherigen Erfahrungen der drei Gemeinden eine gemeinsame Zukunft wachsen.