…besucht die Gemeinde Stuttgart- Ost
Am Sonntag 18.05.2025 besuchte Bischof Grauer die Gemeinde Stuttgart Ost. Zusätzlich eingeladen waren die Geschwister der Gemeinden Stuttgart-West, Fellbach und Weinstadt- Beutelsbach sowie das Bezirksorchester. Der Bischof diente mit dem Wort aus Matthäus 13, Vers 33: „Ein anderes Gleichnis sagte er ihnen: Das Himmelreich gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.“ Zu Beginn sang der Chor das Lied: “ Was ich tief im Herzen trag, wohl kein Auge sieht…“
Der Bischof ging auf das Lied ein und führte aus, dass wenn Gott unser Herz erreicht, wir dieses Bild, welches der Chor besang, sehen können und dadurch den Blick auf unsere himmlische Heimat nicht verlieren. Weiter führte er aus, dass Jesus das Himmelreich mit dem Sauerteig erklärte. Die kleine Menge Sauerteig im Gleichnis reichte aus um 3 Scheffel Mehl (ca. 50 kg) zu durchdringen. Jesus war vom heiligen Geist durchdrungen und die Gemeinde war anfangs klein. Sie wuchs aber stetig und als die Apostel den Sendungsauftrag annahmen und in die Welt hinaustrugen, wuchs das Christentum weltweit. Die Gabe des Heiligen Geistes ist unser inneres „Triebmittel“. Gottes Geist und Liebe mögen sich in uns ausbreiten und dazu beitragen, dass das Gute sich ausbreitet. Wenn wir also vom heiligen Geist inspiriert und durchdrungen sind, möge uns der Blick auf unsere himmlische Heimat immer wieder zu positiven Gedanken anregen.
Der Bezirksevangelist erwähnte in der Copredigt, dass der Sauerteig in einem Haushalt, in welchem Brot gebacken wurde, nie ausgehen durfte. Es bedurfte der Essenz, Kraft und viel Zeit mit kneten um den Teig herzustellen und Zugaben für einen guten Geschmack. Danach benötigte der Teig Zeit. Auf unseren Glauben bezogen führte er aus, dass wenn wir im Glauben mal so richtig am Boden sind wir darauf achten sollen ein Stückchen Glauben aufzubewahren, es mit unseren Gedanken zu vermengen und ihm anschließend Zeit zu geben, damit er wieder größer wird. Für den guten Geschmack sorgen dann innerer Frieden und Wohlbefinden. Gemeinsam bewirken sie großes.
Der Bezirksälteste unterstrich das Ganze in seinem Predigtbeitrag und wies auf die bevorstehende Gnade im heiligen Abendmahl hin, welche als Geschenk Gottes zu verstehen ist.
Der Chor sang zum Schluss das Lied: „Fort, fort mein Herz zum Himmel“ welches den Kreis zum Lied am Beginn des Gottesdienstes schloss.