Nach 2 Jahren war es wieder soweit: Nadine und Ingrid luden zum zweiten Mal die Frauen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Dieses Mal waren auch die Schwestern aus der Nachbargemeinde Sillenbuch dabei.
Der kleine Saal füllte sich bald mit Lachen und Gesprächen.
Jeder hatte eine Köstlichkeit beigetragen, so dass man sich an einem vielseitigen Buffet bedienen konnte. Das Zusammentreffen bot die schöne Gelegenheit, sich besser und näher kennenzulernen: „Wollen wir nicht „Du“ sagen?“.
Eine kleine Besinnung bot der geistliche Teil über Teresa von Avila, einer bemerkenswerten Kirchenfrau des 16. Jahrhunderts. Ihr Ansatz war es, Leben und Arbeiten als ein Gemeinschaftswerk mit Gott anzugehen: „Gott und ich, wir sind immer in der Mehrheit“.
Passend zum Genuss beim leckeren Brunch sorgte Teresas humorvolle Aussage für Lacher:
als sie einmal getadelt wurde, weil sie sich als fromme Frau süße Trauben sichtlich gut schmecken ließ, antwortete Teresa trocken: „Ich glaube nicht, dass Gott etwas so Gutes wie Trauben nur für Sünder gemacht hat.“