Am Sonntag, dem 22. September 2024, feierte Bezirksevangelist Bernd Schulz in Fellbach einen Gottesdienst mit der Gemeinde Weinstadt-Beutelsbach. In diesem Gottesdienst empfing das Ehepaar Sellmaier den Segen zur silbernen Hochzeit.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Josua 24,15 zugrunde. "Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen." Josua diente dem Herrn, denn er glaubte an die göttliche Verheißung, dass er berufen war das Volk Israel in das gelobte Land zu führen. Er vertraute auf Gottes Hilfe und führte das Volk schließlich in das verheißene Land.
Der Bezirksevangelist ging auf einen Gottesdienst des Stammapostels ein, in dem er sagte, dass der christliche Glaube auf dem „bereits“ und dem „noch nicht“ beruhe. Als Jesus auf die Erde kam, predigte er das kommende Reich Gottes, sagte aber auch, dass es bereits mitten unter den Menschen sei (vgl. Lukas 17,21). Jesus hat die Sünde und das Böse überwunden. Das ist bereits geschehen und das ist endgültig.
Unter dem Punkt „noch nicht“ gehört die erneute Wiederkunft Christi. Es sind noch nicht alle Folgen dieses Sieges sichtbar, denn das Böse ist immer noch mächtig auf der Erde.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls empfing das Ehepaar Sellmaier aus der Gemeinde Beutelsbach den Segen zur silbernen Hochzeit.
Das Orchester leitete die Handlung mit dem Stück „Singen von Gottes Wegen“ ein.
In der Ansprache an das Silberpaar sprach der Bezirksevangelist von der Dankbarkeit, sich gegenseitig haben zu dürfen.
Bei der grünen Hochzeit lag das Textwort aus Römer 15,5 als Trauwort zugrunde. In einer Bibelübersetzung heißt es „Gott aber ist es, der uns immer wieder neuen Mut und Trost schenkt, um standhaft zu bleiben. Er helfe euch, einmütig zu sein, so wie es euch Jesus Christus gezeigt hat.“
Merkmale einer Ehe seien es, standhaft zu bleiben, Gott zu dienen, füreinander da zu sein und über Fehler hinweg zu sehen. Auch dem Partner zu zeigen, wie wichtig er sei.
Dieses Rezept soll dem Paar auch zukünftig gelten: Gegenseitig dienen und Gott dienen.
Nach der Spendung des Segens beendete der Chor den Gottesdienst mit dem Lied „Gut, dass wir einander haben“.